Neues von aleri

03.05.2018

Beim aleri Kundentag wurden Ideen geteilt

Am 26. April war es soweit. Geschäftsführer Kai Finke und Thomas R. Vogel begrüßten Kunden, Partner und Mitarbeiter zum aleri Kundentag im Gastraum Köln. Sie waren zusammengekommen, um Rezepte für die Zukunft des E-Business auszutauschen. Mit dem Veranstaltungsformat unter dem Motto „Sharing Ideas“ feierte aleri eine Premiere in der fünfjährigen Unternehmensgeschichte und setzte auf ein hohes Maß an Interaktion. Durch den Tag führte Moderator und Gründer von Coaching Change Jörg Brockhausen.

Themenschwerpunkt Microservices

Die heutigen Anforderungen an das E-Business sind enorm: Ultimativ soll sie sein, die Customer Journey in Onlineshops, auf Webseiten und mithilfe sozialer Netzwerke. Schnelligkeit ist gefragt, um Marktströmungen dank kurzer Time-to-Market in Wettbewerbsvorteile umzuwandeln. Monolithen scheinen ausgedient zu haben, denn cloudbasierte Microservice-Architekturen versprechen Agilität,Skalierbarkeit und eine einfache Implementierung. Also alles nur eine Frage der richtigen Technologie? Nicht ganz. Antworten fanden die Teilnehmer in Kurzvorträgen und gemeinsamen Workshops.

Spannende Kurzvorträge machten den Auftakt:

Dr. Roman Zenner, Industry Analyst & Content Writer bei unserem Partner commercetools, inspirierte die Teilnehmer mit einem ersten Impulsreferat. „Lego-Bausteine des Online-Handels – wie Unternehmen mit Microservices Innovationen vorantreiben“ lautete sein Vortrag. Dank Modularisierung ließen sich Agilität und Geschwindigkeit steigern und paralleles Arbeiten begünstige Skalierung. Auch wenn Komplexität durch Microservices nicht abnehme, so lasse sich sich besser monitoren. Seine Empfehlung für den Start: „Kombinieren Sie einen Monolith mit Microservices. Mit einem Hybrid-Ansatz startet man schlank ohne bestehende Infrastrukturen komplett erneuern zu müssen.“

Anschließend referierte Christian Batz zum Thema „Digitalisierung – eine Frage der Einstellung“. Als Head of E-Commerce verantwortet er den weltweiten Onlinehandel des motion plastics Spezialisten igus. Wie viele Unternehmen wandelt sich igus zum digitalen Unternehmen, sucht nach Lösungen für die Automatisierung und Digitalisierung von Prozessen, Produkten und Geschäftsmodellen. Die Organisation hat sich kundenzentriert ausgerichtet und arbeitet interdisziplinär in agilen Teams. Mit Erfolg.
 

Teilnehmer wurden zu Themengestaltern

Nach der Mittagspause lud Moderator Jörg Brockhausen zum BarCamp ein. Das Unkonferenz-Format zeichnet sich dadurch aus, dass die Teilnehmer sich mit eigenen Sessionbeiträgen in Form von Ideen, Fragestellungen oder Best-Practices-Beispielen einbringen und so die Agenda bestimmen. Die goldenen Regeln waren schnell erklärt und Themen zusammengetragen:

  • Vom Monolithen zu Microservices. Wie können Informationskanal und Lotteriebetrieb gleichermaßen profitieren und was sind die neuralgischen Punkte?
  • Smashing Magazine: Kann das technologische Konzept des Online-Fachmagazins für Webdesigner und -entwickler als Blaupause für moderne Websites dienen? Eine Kurzanalyse und anschließende Diskussion.
  • Die Organisation im Wandel: Welche Auswirkungen hat der Technologiewechsel für die Aufbau- und Ablauforganisation? Und welche Rolle spielt die Unternehmeskultur?
  • In der vierten Session wurden aktuelle Fragen zu Weblösungen diskutiert.

Am Ende des Tagesprogramms blickten die Teilnehmer auf einen intensiven, erkenntnisreichen Meinungs- und Erfahrungsaustausch zurück. Das bestätigte nicht zuletzt auch die abschließende Feedbackrunde. Thomas R. Vogel bedankte sich bei allen Gästen für ihre aktive Teilnahme und freut sich bereits auf eine Wiederholung des Kundentags im kommenden Jahr.

Rezepte ganz anderer Art bekamen die Teilnehmer danach beim gemeinsamen Kochen an die Hand. Unter fachkundiger Anleitung konnten sie ihre Hands-On-Mentalität unter Beweis stellen und ein schmackhaftes 3-Gänge-Menüs zubereiten – ein schöner Abschluss eines gelungenen Tages.